Fragen an unseren Oberbürgermeisterkandidaten Jens Böhringer


Ihr(e) liebste(r) Hanauer(in)?
Rudi Völler! Ich habe es geliebt ihm beim Fußball zuzuschauen.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Neben der Politik, sicherlich der Sport in all seinen Facetten. Am liebsten in Kombination mit der Familie.    

Welches Hanauer Ereignis fasziniert Sie am meisten?
Von klein auf der Hanauer Wochenmarkt, den ich immer wieder gerne besuche! Als Steinheimer übt zudem das Johannisfeuer eine besondere Anziehung auf mich aus.

Was ist Ihr liebster Ort/Platz in Hanau?
Das bin ich wohl wieder beim Wochenmarkt und dem Marktplatz. 

Als neuer Bürgermeister sind Sie auch Chef der Stadtverwaltung. Was dürfen die Mitarbeiter, die gerade eine große Neuorganisation hinter sich haben, von Ihnen erwarten?
Einen fairen, engagierten Chef, dem das Wohl seiner Mitarbeiter sehr wichtig ist und der stets ein offenes Ohr für sie hat.

Die mittelständische Wirtschaft und die Stadtentwicklung sind zwei Standbeine von Hanau. Auf welchem dritten Bein möchten Sie stehen?
Es wäre schön, wenn Hanau touristisch noch mehr angenommen werden würde. Wir müssen uns als Stadt hier keineswegs verstecken und haben sehr viel zu bieten. 

Welche Frage würden Sie gerne Ihrem Gegenkandidaten stellen?
Ich würde ihn fragen, worin für ihn nach so vielen Jahren in der Kommunalpolitik, noch der Reiz besteht und was ihn antreibt. Darüber hinaus würde ich wohl Fragen zum Umgang mit den Anfeindungen ihm gegenüber stellen.

Welche (Kommunal-)Politiker haben Sie geprägt – sind vielleicht sogar ein bisschen Vorbild?
Mich prägten am ehesten tatsächlich Kommunalpolitiker. Zum einen Klaus Romeis, der mir nach wie vor wie ein Mentor zur Seite steht, aber auch Norbert Müller von der SPD, der leider 2008 viel zu früh gestorben ist. Mit ihm leitete ich viele Jahre das kath. Zeltlager und wir führten so einige interessante Diskussionen, wenngleich unsere Meinungen dabei sehr verschieden waren. 

Warum sind Sie in die Politik gegangen?
Weil ich Gestalten und Verändern wollte und nicht einfach nur motzen. 

Was wollen Sie besser machen als der Amtsinhaber?
Ich will vor allem das Leben in Hanau und seinen Stadtteilen mehr in den Fokus rücken. Wir sind viel und schnell gewachsen. Die Infrastruktur und auch die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt sind dabei etwas auf der Strecke geblieben.

Was wollen Sie tun, damit sich die Bürger in Hanau sicherer fühlen?
Ich denke mit der erweiterten Videoüberwachung haben wir schon einen großen Beitrag geleistet. Wichtig ist, dass Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Dies kann durch mehr Präsenz der Stadtpolizei und einer Aufstockung des Personals geschehen, oder aber auch durch vernünftige Beleuchtungskonzepte.

Lange Wartezeiten für Kita-Plätze, bei der Kfz-Anmeldung und bei Bauanträgen: Welche Ideen haben Sie, um hier künftig Abhilfe zu schaffen?
In vielen Kitas fehlt es an Personal, was auch eine längere Wartezeit nach sich zieht. Hier haben wir bereits mit unserem Antrag zur Anhebung der Besoldung einen wichtigen Impuls gesetzt. Bei Anträgen etc. müsste die digitale Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Für Behördengänge wäre es zudem schön, wenn man arbeitnehmerfreundlichere oder flexiblere Servicezeiten anbieten würde. 

Erklären Sie in einem Satz, warum die Hanauer*innen Sie wählen sollten.
Ich bin ein Hanauer, der seine Stadt liebt, weiter voranbringen will und dem die Zukunft gehört.