Entsetzen über Eier-Attacke auf das Haus des Oberbürgermeisters

04.01.2021, 18:54 Uhr

Die Hanauer Christdemokraten zeigen sich entsetzt über die Eier-Attacke auf das Haus des Hanauer Oberbürgermeisters Claus Kaminsky.

Bereits die Ankündigung in den sozialen Medien Eier auf das Haus des Oberbürgermeisters zu werfen, die Ende Oktober die Runde machte und in der die Privatadresse Kaminskys gepostet wurde, rief eine entsprechende Reaktion der Christdemokraten hervor. „Damals, wie heute, verabscheuen wir Ankündigungen, oder Aufrufe zu Gewalt und Vandalismus gegen politisch Handelnde! Nun sind den Worten Taten gefolgt, die so nicht hinnehmbar sind. Hier werden Grenzen überschritten“, so der Vorsitzende der Hanauer CDU Joachim Stamm. 

Bereits in der Reaktion auf die Ankündigung der Eier-Würfe zur Halloween-Zeit sprachen die Christdemokraten dem Oberbürgermeister ihre volle Unterstützung und Solidarität zu. „Derartige Angriffe und Anfeindungen sind über Parteigrenzen hinweg nicht duldbar. Wir stehen hinter Claus Kaminsky, der sich der Unterstützung der Christdemokraten gewiss sein kann,“ so Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley. 

Den Oberbürgermeisterkandidat der Hanauer Union Jens Böhringer beschäftigen diese Vorfälle ebenfalls. „Man weiß, dass man es in der Politik nie allen recht machen kann und man sich auch Widerständen gegenübersieht. Eine Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen. Wenn sich diese Meinungen jedoch in Gewaltandrohungen und Akten der Gewalt, oder des Vandalismus gegen die politisch Handelnden und sogar deren Familien äußern, dann besorgt mich das sehr“, so der Familienvater Böhringer.

Viele Kommunalpolitiker üben Politik in ihrer Freizeit und aus Liebe und Verbundenheit zu ihrer Heimat aus. Sie alle eint das Interesse sich zum Wohle der Stadt, oder des Stadtteils, einzusetzen, in dem sie leben. Vorfälle, wie diese, könnten Menschen davon abbringen sich ebenfalls politisch zu engagieren.
„Als Demokraten müssen wir bei solchen Vorfällen zusammenhalten und zusammenstehen. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und weiter für eine wehrhafte Demokratie einstehen“, so die Christdemokraten abschließend in einer Pressemitteilung.