Handwerk und Kleingewerbe stärken

04.03.2021, 20:02 Uhr

Die Hanauer Christdemokraten setzen sich für eine Ausweisung weiterer Gewerbeflächen im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes ein. „Nicht nur die Grundstücksflächen schwinden, auch die Gewerbeflächen sind in Hanau fast vollständig erschöpft. Die städtische Ansiedlungspolitik muss sich weiterhin zum Ziel setzen Gewerbeflächen vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern ausweisen zu können. Ansiedlungspolitik sichert Wachstum und Wohlstand unserer Stadt“, so derOberbürgermeisterkandidat der Christdemokraten Jens Böhringer.

Die Hanauer Wirtschaftsförderung leistet hier seit Jahren einen wichtigen Beitrag und hat durch ihre stetigen Bemühungen viele Gewerbetreibende nach Hanau gezogen. Diese Arbeit gilt es weiter zu unterstützen und durch die frühzeitige Beantragung im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes weitere Flächen zu erschließen. „Wir brauchen einen starken Mittelstand, um Modernisierungen, Innovationskraft und die Beschäftigungssicherung für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt voranzutreiben“, ist sich die Fraktionsvorsitzende Isabelle Hemsley mit Böhringer einig.

Hanau muss als künftige Großstadt weiter an Attraktivität für Unternehmen und Arbeitnehmer gewinnen. „Nicht zu vergessen ist hierbei das Handwerk und Kleingewerbe. Wir müssen eine Ausbildungsoffensive zur Förderung der Dualen Ausbildung bereits in den Schulen starten, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern. Das Handwerk ist auf den Nachwuchs angewiesen und hat auch in der momentanen Krise gezeigt, dass es standfest ist“, so Böhringer weiter, der selbst eine Duale Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolviert hat. Gerade für das Handwerk und Kleingewerbe müssen in den Augen der Christdemokraten neben Fachkräften vor allem auch kleinere Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Böhringer selbst möchte sich in der kommenden Wahlperiode für dieses Thema einsetzen und auch kleinere Gewerbeflächen für das Handwerk ausweisen. Böhringer und Hemsley sind sich sicher, dass durch eine ausgewogene Mischung aus Handwerksbetrieben, Kleinbetrieben und Großkonzernen Hanau als innovativer Technologietreiber in der Region an Stellenwert gewinnen kann und so ebenfalls dringend benötigte Fachkräfte in die Stadt ziehen wird.